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Fahrgastreederei Lenz e.K  18581 Putbus, OT Freetz Telefon  +49 (0)38301-61896 Ab diesen Zeitpunkt besuchten in der Saison, täglich  zwischen 400 und 500 Menschen, den Vilm.  An den Wochenenden stieg die Anzahl auf über 1000  Besucher. Diese vielen Menschen, beeinträchtigten die Natur.  1959 wurde ein Ferienheim des DDR-Ministerrates auf  Vilm errichtet.  Es entstanden elf reetgedeckte Häuser im Stile einer  rügenschen Fischersiedlung, die man von See aus sehen  kann. Ab diesem Zeitpunkt war die Insel bewacht und für den  öffentlichen Besucherverkehr, wegen der Ferienhaus-  siedlung, für die Politprominenz der DDR gesperrt. Nach der friedlichen Revolution, begann im Jahr 1990, der  Aufbau einer Internationalen Naturschutzakademie.  Die seit 1991, als Außenstelle des Bundesamtes für  Naturschutz auf dem Vilm arbeitet.Hier treffen sich heute  Politiker, Wissenschaftler, Natur-schützer, Theologen und Philosophen, sowie Vertreter vieler  anderer Gebiete und Sparten aus aller Welt, um über die  Ursache der Naturzerstörung zu diskutieren und Auswege  aus den ökologischen Krisen zu suchen.    Die Insel Vilm wurde wahrscheinlich vor 3000 Jahren  durch Sturmhochwasser und Spiegelschwankungen der  Ostsee von Rügen getrennt.  Sie wird 1249 erstmalig urkundlich als zum Hause Rügen  gehörig erwähnt. Seit Mitte des 14. Jahrhundert war sie fast immer be-  siedelt. Zuerst durch Einsiedler (ab 1336) und später durch die  Betriebe einer Meierei bzw. eines Ackerwerkes.  Die im Jahr 1494 vom Vikar des Roeskilder Bischof  geweihte Kapelle wurde zum Wallfahrtsort für viele  Bewohner der Insel Rügen. Durch die Reformation verlor sie an Bedeutung und  zerfiel.  Der Holzeinschlag bis auf sechzig Hegebäume zwischen  1527 und 1538 war der letzte schwerwiegende Eingriff in  die Natur auf der Insel.  Mit dem Ausbau von Rügen zu einem Badeort (in  Lauterbach wurde das Friedrich-Wilhelm-Bad erbaut)  wuchs auch der Bekanntsheitsgrad und die Attraktivität  der Insel. Im Jahre 1886 baute man auf der Insel ein Logierhaus. In dieser Zeit bekam die Insel auch den Namen  „Malerinsel“, denn sie wurde von über 300 bekannten und  weniger bekannten Malern besucht. Als Ergebnis dieser Aufenthalte entstanden so bekannte  Gemälde wie die "Landschaft mit Regenbogen" von  Caspar David Friedrich.  Sein Freund Karl Gustav Carus malte "Eichen am Meer".  Durch die Besucher der Insel, die hier den Norddeutschen  Urwald und die Landschaft mit ihren vielfältigen  Küstenformen kennenlernen, entstanden erste An-  regungen zum Schutz dieser Natur.  Und die große Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt trug  dazu bei, dass die ganze Insel, 1936 unter Naturschutz  gestellt wurde. b 1955 war die Insel in den organisierten Tourismus der  DDR integriert.  .
Video: (Vilminformation)